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By Guido Evers, Tilo Gerlach

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Kriege ohne Grenzen: Ursachen regionaler Konfliktsysteme in Sub-Sahara Afrika

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Wesentlich ist, dass das vorhandene Potenzial an Kreativität genutzt wird und allen Musikwerken ein gleichmäßiger Zugang zum Markt und damit letztlich zum Publikum gewährleistet wird. Dies setzt auf der Ebene der kollektiven Wahrnehmung voraus, dass es letztlich auch eine Verwertungsgesellschaft gibt, die sich um die Wahrnehmung eines Werks kümmert. Ein gleichmäßiger Zugang aller Werke zum Markt setzt deshalb einen Wahrnehmungszwang voraus. Dieser sollte also nicht nur als notwendige Folge des bestehenden Wahrnehmungsmonopols einer nationalen Verwertungsgesellschaft verstanden werden, sondern auch als notwendiges Element zur Gewährleistung eines dynamischen Wettbewerbs im Musikmarkt.

Ein solcher Vorteil wäre nur gerechtfertigt, sofern er als Ergebnis funktionierenden Wettbewerbs angesehen werden müsste. Allerdings muss dabei berücksichtigt werden, dass sich die großen Musikverlage mit ihrem Repertoire auf den gegenwärtigen Musikgeschmack konzentrieren, da diese Konzentration höchste Renditen auf dem Musikmarkt versprechen. Diese Tendenz zur Konzentration auf den musikalischen Mainstream hat sich in den letzten Jahren infolge des Zusammenbruchs der Renditen der Musikverlage und des dramatischen Rückgangs der Verkaufszahlen für Tonträger noch verstärkt.

Vielmehr ermöglichen sie den One-Stop-Shop für Nutzer und sind daher grundsätzlich wünschenswert. ) Schließlich ist in Extremfällen auf der Grundlage des Art. 102 Abs. 57 ______ 52 53 54 55 56 57 EuGH (Fn. 2) in GVL gegen Kommission. Kommission (Fn. 2) in GEMA I und GEMA II. EuGH (Fn. 27) in BRT gegen SABAM. Fn. 4. Fn. 11. EuGH in Tournier sowie Lucazeau (Fn. 40). 27 § 2 Deutsche Verwertungsgesellschaften im europäischen Wettbewerb 2. Zur Zukunft einer sekundärrechtlichen Regelung des Wahrnehmungsrechts Das europäische Kartellrecht ist allerdings nicht geeignet, auf Dauer ein europäisches Wahrnehmungsrecht auf sekundärrechtlicher Grundlage zu ersetzen.

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