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By Klaus-Peter Timm-Arnold

Mit einem Vorwort von Prof. Gerhard Banner

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Sozialkapital, Vertrauen und Wissenstransfer in Unternehmen

Seit Jahrzehnten wird in der einschiagigen Literatur eine Diskussion geftihrt, die darauf hinweist, dass MSrkte, Markttransaktionen und wirtschaftliches Handeln ganz allgemein in soziale Strukturen eingebettet sind. Aus dieser Perspektive heraus werden effiziente Markte als Ergebnis einer effizienten sozialen Struktur interpretiert.

Kriege ohne Grenzen: Ursachen regionaler Konfliktsysteme in Sub-Sahara Afrika

​In den letzten Jahrzehnten ist ein Wandel im Kriegsgeschehen zu verzeichnen, der sich auch auf die Kriegsforschung auswirkt. Prozesse der staatlichen Entgrenzung und Denationalisierung führten zu neuen Formen der Kriegsführung. Damit verbunden sind auch eine Regionalisierung und Transnationalisierung von Krieg und die Entstehung von regionalen Konfliktsystemen.

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Ursprünglich geht es um die Frage der internen Dominanz des britischen Regierungschefs. 3 dieser Untersuchung ausführlich eingegangen. 54 2 Theoretische Ansätze Anhand von Regulierungspolitik zeigte auch James Q. ), wie spezifische Interessen als Zurechnungseinheit von Kosten und Nutzen mehr oder weniger wahrscheinlich ihre Präferenzen und handlungsleitenden Interessen durchsetzen können (vgl. im Einzelnen Jann/Wegrich 2008): Entscheidend ist, dass aus Rational-Choise-Perspektive (Verteilung von Kosten und Nutzen) in allen Konstellationen, in denen Spezialisten stark sind und einschneidende Maßnahmen (Regulierungen oder Sparmaßnahmen) zu befürchten sind, Generalisten Schwierigkeiten haben, externe Unterstützung und Koalitionspartner zu finden.

Zum einen ist hier die Parteienkonvergenzthese zu nennen. Die großen Parteien in Deutschland verstehen sich als Volksparteien. Otto Kirchheimer hatte diesen neuen Parteientyp („Catch-all-Parties“) nach dem Zweiten Weltkrieg von den demokratischen Massenintegrationsparteien der Weimarer Republik abgegrenzt: Im Unterschied zu jenen versuchen diese nicht mehr, „sich die Massen geistig und moralisch einzugliedern“, vielmehr opferten sie eine „tiefere ideologische Durchdringung für die weitere Ausstrahlung und einen rascheren Wahlerfolg“ (Kirchheimer 1965: 27).

Sie kamen aber zu dem Ergebnis, dass lokale Parteipolitik das Ausgabeverhalten „allenfalls graduell“ (Gabriel/Kunz/Zapf-Schramm 1990: 158) beeinflusst und die Lenkungswirkung staatlicher Zuweisungsprogramme wichtiger für das Investitionsverhalten der Kommune ist. Aber auch das „unpolitische Selbstverständnis“ der Kommunalpolitiker und die generelle Konvergenz in der Programmatik der großen Parteien ziehen sie zur Erklärung heran (Gabriel/Kunz/Zapf-Schramm 1990: 160). T. a. auf politische Variablen (Parteiendifferenz) zurück.

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